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Die Krimi Rezension „Argus“ von Jilliane Hoffman

Argus, Quelle Wunderlich/Rowohlt
Jilliane Hoffman war Staatsanwältin in Florida und unterrichtete jahrelang im Auftrag des Bundesstaates die Spezialeinheiten der Polizei – von Drogenfahndern bis zur Abteilung für Organisiertes Verbrechen – in allen juristischen Belangen. Mit ihren Romanen „Cupido“, „Morpheus“ und „Vater unser“, gelang ihr auf Anhieb der Durchbruch an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten.

 

Kurzbeschreibung
«No risk, no fun», denkt Gabriella und ignoriert ihre innere Stimme, die sie davor warnt, den gutaussehenden Reid in seine Kellerwohnung zu begleiten. Sie kennt ihn erst seit ein paar Stunden. Zu spät sieht sie die Kamera, zu spät bemerkt sie, dass sie nicht allein sind: Augen beobachten sie. Viele Augen. Böse Augen …

Einige Jahre später: Eine Serie von bestialischen Frauenmorden erschüttert Miami. Ein Kreis einflussreicher Männer soll dahinterstecken. Nur einer kennt die Namen der Mitglieder des tödlichen Clubs: William Bantling, der vor zehn Jahren für die Cupido-Morde verurteilt wurde und noch immer im Todestrakt des Florida State Prison sitzt. Er ist bereit, mit Staatsanwältin Daria zu reden. Aber ist sie bereit, seinen Preis zu bezahlen?

 
Jilliane Hoffman
Argus
Hardcover, 496 S.
Wunderlich, 2012
Erschienen auch als eBook

 

Meine Meinung
Mit „Argus“ lässt Jilliane Hoffman gute alte Bekannte wieder aufleben, Leser von „Cupido“ und „Mopheus“ dürfen sich nicht nur auf ein Wiedersehen mit Detective „Bär“ Manny Alvarez freuen. Gemeinsam mit der jungen ehrgeizigen Staatsanwältin DeBianchi versucht er, einen äußerst perfiden Mord aufzuklären. Natürlich bleibt es nicht bei dem einen Fall, mehrere Frauen verschwinden, nachdem sie zuletzt in einer Nachtbar gesehen wurden.
Natürlich kommt auch der Serienmörder Bill Brandling, der in der Todeszelle sitzt und die Staatsanwältin C.J. Townshead, die ihn einst in den Knast brachte, wieder mit ins Spiel. Sorgsam nimmt Jilliane Hoffmann den Faden wieder auf, sorgt für eine fesselnde und packende Story, die auf altbewährte Elemente aus ihren erfolgreichen Vorgängern setzt. Dieses Mal geht es nicht um einen Serienmörder, sondern um einen perfiden Club. Ein solider US-Thriller, der gespickt ist mit interessanten Details aus dem amerikanischen Justizsystem, in dem sich die Autorin bestens auskennt. Jilliane Hoffman spielt virtuos mit der Angst, die irgendwo da draußen lauert. Die Täter spielen mit ihren Opfern ein bitterböses Spiel. Niemand ist vor ihnen geschützt – nicht einmal amerikanische Staatsanwältinnen.

Kurz&Knapp: Lesenswert. Ein typisch amerikanischer Thriller mit reichlich Nervenkitzel.

Ich danke dem Rowohlt Verlag für das Rezensions-Exemplar.

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