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Die Krimi Rezension „Biest“ von Jenk Saborowski

Biest, Quelle: Piper Verlag

Biest, Quelle: Piper Verlag


Jenk Saborowski, geboren 1977 im Taunus, studierte Publizistik und Germanistik und lebt heute als Unternehmer, Autor und leidenschaftlicher Hobby-Koch mit seiner Frau in München und Frankfurt. Nach dem „Operation Blackmail“ ist „Biest“ sein zweiter Thriller mit der Agentin Solveigh Lang.

 

Kurzbeschreibung
Der gefährlichste Computervirus der Welt gelangt in die Hände eines russischen Topterroristen, genannt „Das Biest“. Ein Anschlag, der bis gestern noch undenkbar schien, steht unmittelbar bevor – mitten im Herzen Europas.

Agent Solveigh Lang von der europäischen Geheimpolizei ECSB verfolgt seine Spur – bis ihre Einheit selbst zur Zielscheibe wird …
Der gefährlichste Computervirus der Welt gelangt in die Hände von Terroristen. Ein Anschlag, der bis gestern noch undenkbar schien, steht unmittelbar bevor. Mitten im Herzen Europas. Welche Rolle spielt der ehemalige Stasi-Funktionär, den der Journalist Marcel Lesoille in Tel Aviv fotografiert? Gemeinsam mit Agent Solveigh Lang von der europäischen Geheimpolizei ECSB verfolgt er eine Spur bis nach St. Petersburg und Berlin. Können sie gemeinsam die Katastrophe verhindern?

 

Jenk Saborowski
Biest
Paperback, 432 S.
Piper, 2012
Auch als E-Book erhältlich

 

Meine Meinung
Um es gleich vorwegzunehmen, Jenk Saborowski liefert mit „Biest“ einen äußerst spannenden Politthriller ab, der einen internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Der Thriller spielt auf raffinierte Weise ein erschreckendes Szenario durch, das durchaus denkbar ist. Ein skrupelloser russischer Oligarch betreibt ein perfider Plan. Durch verschleierte Finanztransaktionen hat er Anteile russischer Gasversorger erworben. Mit einem Computervirus, der europäische Atomstromversorgung lahmlegt, will er den Bedarf an russischem Gas drastisch steigern und so den Preis in die Höhe treiben, um saftige Gewinne einzufahren.
Wäre da nicht die Spezialagentin Solveigh Lang, die Jagd auf das „Biest“ macht, dessen Namen und Identität ein wohlgehütetes Geheimnis ist. Saborowski hat die „Superheldin“ durchaus mit einem „menschelnden“ Privatleben ausgestattet, das macht sie glaubwürdiger und unterscheidet sie von Gros der anderen „Special-Agenten“. Viele schnelle Orts-, Szenen- und Perspektivwechsel machen „Biest“ trotzdem zu einem rasanten Actionthriller. „Biest“ hat alles, was einen Top-Thriller auszeichnet: Eine gut recherchierte Handlung, packende Szenen, „attraktive“ Charaktere, dazu mit der Energieversorgung, ein aktuelles und brisantes Thema und eine Prise Humor, auch wenn diese für mich zu kurz kommt. Saborowski liefert mit „Biest“ einen unterhaltsamen, spannenden Thriller ab, der auf erschreckende Weise deutlich macht, dass die gefährlichsten Waffen nicht mehr sichtbar sind. Die größte Bedrohung geht heutzutage von Computerschadprogrammen aus, die leicht in die falschen Hände gelangen können.

Kurz&Knapp: Absolut lesenswert. „Biest“ ist ein intelligenter Politthriller, der unter die Haut geht.
Ich danke dem Piper Verlag für das Rezensions-Exemplar.

Weitere Titel des Autors

Operation Blackmail (2. Auflage, 2011)

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