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Die Krimi Rezension „Fear – Grab des Schreckens“ von Preston Child

Fear, Quelle: Droemer

Fear, Quelle: Droemer


Nach dem Examen startete Douglas Preston seine Karriere beim „American Museum of Natural History“ in New York. Eines Nachts, als Preston seinen Freund, den Verlagslektor Lincoln Child, auf eine mitternächtliche Führung durchs Museum einlud, entstand dort die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, „Relikt“, dem viele weitere internationale Bestseller folgten. Beide publizieren darüber hinaus auch eigene Bücher.

 

Kurzbeschreibung
Nur wenige Minuten dauert das ersehnte Wiedersehen mit Helen, bevor sie vor den Augen von Pendergast entführt wird! Mit unerbittlicher Härte nimmt der FBI-Agent die Verfolgung auf. Doch die Täter sind ihm immer einen entscheidenden Schritt voraus.

Zur selben Zeit hinterlässt ein Serienkiller an seinen Tatorten persönliche Nachrichten für Pendergast. Trotz seiner persönlichen Tragödie greift Pendergast in die Ermittlungen ein und erkennt, dass sein Wiedersehen mit Helen nur der Auftakt zu einem perfiden Komplott war. Und das ihm das Schlimmste – die grausame Wahrheit – noch bevorsteht.

Douglas Preston, Lincoln Child
Fear – Grab des Schreckens
Ein neuer Fall für Special Agent Pendergast
Hardpaper, 576 S.
Droemer, 2013

 

Meine Meinung
Äußerst rasant beginnt der neueste Thriller von Preston und Child. In „Fear – Grab des Schreckens“ nimmt Agent Pendergast nach der Entführung seiner schon tot geglaubten Ehefrau Helen, die Verfolgung quer durch die Staaten auf. Doch er verliert den dramatischen Wettlauf mit der Zeit. Nach ihrem Tod ist er völlig am Boden zerstört, versinkt in Schwermut und zieht sich vollkommen von allem und jedem zurück. Da bedarf es schon eines neuen perfiden Serienkillers und der guten Zusprache seines Freundes D’Agosta, um ihn die Lebensgeister wieder einzuhauen. Pendergast macht eine ungeheuerliche Entdeckung und die Spur führt zum Bund, einer Alt-Naziorganisation, die im brasilianischen Dschungel gentechnische Experimente betreibt.
Preston und Child, die für Spannung der Spitzenklasse stehen, treiben die Handlung, – die tatsächlich verwickelter ist, als hier dargestellt – rasant bis zum explosionsgeladenen Showdown voran. Allerdings wird die Figur des Agenten Pendergast zum Über-Über-Agenten sterilisiert, der James Bond, Rambo und Batman in einer Person vereint. Unbestritten ist „Fear – Grab des Schreckens“ ein Thriller mit Action pur – allerdings vermisse ich bei der rasanten Story den Tiefgang und die Brüchigkeit der Charaktere früherer Thriller des amerikanischen Beststellerduos.

Kurz&Knapp: Lesenswert. Action reicher Thriller mit dem ultimativen Superagenten.

Ich danke Droemer für das Rezensions-Exemplar.

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