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Die Krimi Rezension „Harter Schnitt“ von Karin Slaughter

Harter Schnitt, Quelle: Blanvalet Verlag

Harter Schnitt, Quelle: Blanvalet Verlag


Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte.
 

Kurzbeschreibung
Nach der Geburt ihrer Tochter Emma ist Faith Mitchell vom GBI zurück im Polizeidienst, und ihr Ermittlerinstinkt ist noch immer zuverlässig: Als sie eines Tages ihre Mutter nicht erreichen kann, die sich um Emma kümmern sollte, rast sie von der Arbeit nach Hause …

… und findet ihre Tochter in einen Schuppen gesperrt, eine frische Blutspur an der Haustür, eine Leiche in der Kammer und zwei bewaffnete Männer im Schlafzimmer vor. Von ihrer Mutter – keine Spur …Manche Schuld verjährt nie.

 
Karin Slaughter
Harter Schnitt
Gebundene Ausgabe, 512 S.
2013, Blanvalet Verlag
 

Meine Meinung
Wenige Seiten genügen der amerikanischen Bestellerautorin Karin Slaughter, um den Leser am Haken zu haben. „Harter Schnitt“ knistert nur so vor Spannung und am liebsten möchte man das Buch bis zum Ende nicht mehr aus der Hand legen. Im dritten Teil der Georgia-Reihe mit den Ermittlern Faith Mitchell und Will Trent sowie der Ärztin Sara Linton. Als Faith ihre kleine Tochter bei ihrer Mutter Evelyn abholen will, findet ihr Kind eingesperrt im Schuppen. Ihre Mutter ist verschwunden und Faith wird, nachdem sie zwei Männer erschossen hat, suspendiert. Ihr Partner Will Trend übernimmt den Entführungsfall.
Slaughter spielt in „Harter Schnitt“ ihre Stärke aus, neben einer spannungsgeladenen Geschichte, bei der es um die Vergangenheit von Faiths Mutter als Leiterin des Drogendezernats geht, glänzt sie mit eindrucksvollen Charakterbeschreibungen der Hauptakteure. Slaughter haut ihnen Leben ein und beschreibt detailliert, wie sie zu dem wurden, was sie sind. Sie beleuchtet die Freundschaft zwischen Wills Vorgesetzter Amanda und Evelyn, die einst als Frauen bei der Polizei sich durchsetzen mussten und wirft einen Blick ins Wills harte Kindheit. Einzig Evelyn, Faith Mutter, kommt etwas zu kurz, gerne hätte ich mehr über ihre persönliche Geschichte erfahren.
Die amerikanische Beststellerautorin ist eine feine Beobachterin, nicht nur bei den Figuren, sondern auch bei der Handlung. Natürlich ist die Story angereichert mit „blutigen“ Szenen, aber die rohe Gewalt fügt sich „authentisch“ in die Story ein. Gewalttätige Szenen sind bei Slaughter nie Selbstzweck.

Kurz&Knapp: Absolut lesenswert. „Harter Schnitt“ ist ein echter Pageturner mit feinem psychologischem Gespür.

Ich danke dem Blanvalet Verlag für das Rezensions-Exemplar.

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